Die Typologie im Human Design System

Das sogenannte Chart des Human Design Systems (HDS),  ist der Spiegel unseres Potential und zeigt unsere Differenzierung, das was uns von anderen unterscheidet. Die grundlegendste Information für den Einstieg in das Human Design System, ist das Wissen über den eigenen Typus, die eigene Entscheidungsstrategie und die innere Autorität.

Der Generator

70 % der Menschen sind Generatoren. Dieser Typ ergibt sich immer, wenn das Sakralzentrum definiert ist. Die Besonderheit des Generators ist sein Arbeitsmotor, der ihm seine konstante Kraft und Ausdauer bringt. Wichtige Konstanten für den Generator sind, das Entladen seines „Akkus“ im Laufe des Tages und ins Bett zu gehen, wenn er wirklich müde ist. Im Schlaf lädt er dann seinen Speicher wieder auf um dann den nächsten Tag mit voller Kraft zu beginnen. Die Motivation für den Generator ist dabei immens wichtig, denn diese entsteht ausschließlich aus einer körperlichen Sakralen Reaktion. Das heißt, egal was der Generator macht, er MUSS eine deutliche körperliche Zuneigung zu der Tätigkeit spüren.  Ein klares „hmmm“ oder „bäh“ der Bauchstimme, zeigt die Richtung der Entscheidung, was aktuell getan werden soll. Das wichtigste Element für den Generator ist zu Reagieren. Das bedeutet, er muss WARTEN, bis etwas auf ihn zukommt, auf das er dann mit einem „hinzu“ (hmmm) oder „ von weg“ (bäh) reagieren kann. Wenn er selbst initiiert, geht die Energie wahrscheinlich in die falsche Richtung und führt irgendwann zum Energieverlust. Das Sakralzentrum stellt dann keine Kraft mehr zur Verfügung und die Tätigkeit wird abgebrochen und es entsteht Frustration. Wenn die Aktivität aus der Reaktion heraus gestartet wird,  läuft sie in die richtigen Bahnen und  die Schaffenskraft führt zur Erfüllung.

Manifestierender Generator

Die Besonderheit beim Manifestierenden Generator ist neben dem definierten Sakralzentrum, die direkte oder indirekte Motorverbindung zur Kehle, die ihm ermöglicht, effizienter zu agieren. Somit kann er viel leichter in die Handlung kommen. Was ihm allerdings gleichzeitig das dringend notwendige Warten auf die eigene körperliche Reaktion erschwert. Ansonsten gelten alle Bedingungen genau wie beim Generator.

Der Manifestor

Der Manifestor hat eine geschlossene Aura. Das bedeutet, dass er oft erst einmal etwas unnahbar oder auch abweisend wirkt. Es gibt nur ca. 8% Manifestoren auf der Erde. Ein Manifestor hat immer eine direkte, oder indirekte Motor-Handlungsverbindung zum Kehlzentrum (ist immer Sakral offen), mit der er aus sich selbst heraus „jederzeit“ in Aktion treten kann. Ungefragt und als einziger Typus. Diese beiden  Aspekte werden von den anderen Typen oft als unberechenbar erlebt und sind somit unangenehm bis angsteinflößend. Das ist der Grund, weshalb insbesondere Generatoren den Manifestor „zähmen“ wollen, indem sie versuchen, ihn auch zum Generator zu machen. Das verleitet die Manifestoren dazu, zu viel zu arbeiten, mit der Folge, dass sie die Kraft für ihre  manifestierende Aus-Wirkung verlieren ➔ Verlust an Manifestationskraft. Der Manifestor muss initiieren. Um ohne Widerstand „manifestieren“ zu können, ist es unerlässlich, seine Umgebung zu INFORMIEREN. Informiert der Manifestor nicht, trifft er im Außen auf Widerstand und wird in seiner Handlung aufgehalten. Gleichzeitig kann „echter“ Ärger ein gutes Indiz auf eine Unstimmigkeit für den Manifestor sein.  Der Manifestor soll früh ins Bett gehen, damit er in Ruhe die tagsüber aufgenommene sakrale Energie abgeben kann.

Projektor

Der Projektor ist ein „nicht Energie Typus“. Bis auf das Sakralzentrum kann er alle anderen Motorzentren (Emotionales Zentrum, Egozentrum, Wurzelzentrum) definiert haben. Sein Potential ist der effiziente Umgang mit Energie. Das bedeutet, er hat die Fähigkeit, die Energien in anderen, insbesondere dem Generator, wahrzunehmen und deren Einsatz auf intelligente Art und Weise zu leiten. Er ist somit prädestiniert für leitende Positionen, ohne sich dabei zu überarbeiten. Durch das offene Sakralzentrum besitzt er die Fähigkeit, die Qualität des definierten Sakralzentrums zu erkennen und zu leiten/fördern. Auch ein Projektor muss bei wichtigen Entscheidungen auf Einladung warten. Versucht er, aus sich selbst heraus zu initiieren, entsteht Verbitterung. Folgt der Projektor seiner Autorität wird er durch Erfolg belohnt. Der Projektor soll ebenfalls früh schlafen gehen, um seine offenes Sakral-Zentrum zu klären. Es gibt 20 % Projektoren.

Reflektor

Nur 1 % der Menschen entsprechen dem Urtypus, der alle Zentren undefiniert hat und somit in der großen Offenheit existiert. Er ist der Spiegel seiner Umgebung. Im Reflektor begegnet sich das Gegenüber sozusagen selber. Der Reflektor ist ein Wahrnehmungstypus. Seine Entscheidungsstrategie durchläuft einen Mondzyklus. Das Nichtselbstmuster des Reflektors ist Enttäuschung. Die Fähigkeit der Reflektors liegt darin, durch seine Wahrnehmung das zu entdecken, was anders ist als das Gewöhnliche und das führt zur Überraschung.

Ausprobieren lohnt sich, denn die dadurch gewonnene Lebensqualität ist immens!